Mit Kindern über Notfälle reden

03.04.2014 - Waldbrunn-Hintermeilingen (red). Die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg ist im Familienzentrum "Mosaik" in Hintermeilingen zu Gast gewesen.

Den Verein Notfallseelsorge Limburg-Weilburg gibt es seit 1996. Das Team um Vorsitzende Hedi Sehr und ihren Stellvertreter Alois Heun begleitet Menschen in akuten Notfallsituationen und unterstützt die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen, die auch zu Notfällen in Familien gerufen werden.

Dabei spiele auch der Umgang mit Kindern in der Familie eine wichtige Rolle, betont Bettina Reuter-Jung, Leiterin der Kindertagesstätte Hintermeilingen.

Mit einfühlsamen und kindgerechten Worten und mit großen Handpuppen erzählten Hedi Sehr und Alois Heun in Hintermeilingen von ihrer Arbeit. Dabei konnten die Kinder von ihren Erlebnissen in der Familie, zum Beispiel dem Tod der Großeltern oder anderer Angehöriger, erzählen, berichtet Reuter-Jung.

Zu den persönlichen Verlusten der Kinder zählten natürlich auch geliebte Haustiere. "Die Kinder haben sich für dieses Thema sehr interessiert und waren ganz aufgeschlossen. Daher wird für die Zukunft dieses Angebot in der Vorschularbeit ein fester Bestandteil sein", kündigt Kita-Leiterin Reuter-Jung an.

Kind spürt Not und Angst
Bei der Betreuung nach einem Todesfall würden Kinder oftmals außen vor gelassen, weil Eltern oft der Meinung seien, dass Kinder mit diesem Thema nicht konfrontiert werden sollten, berichtet Reuter-Jung. Auch ein Kind spüre Not und Angst, die über eine Familie hereinbricht. Darum sei es wichtig, dass sich Kinder von verstorbenen Angehörigen verabschieden könnten und Gespräche stattfinden.

Mit freundlicher Unterstützung

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Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V.
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