Notfallseelsorge Limburg-Weilburg verstärkt ihr Team

05.05.2021 - Ausbildung des Malteser Hilfsdienstes

Der Tod des langjährigen stv. Vorsitzenden Alois Heun im vergangenen Jahr sowie die Corona-Pandemie, unter der MitarbeiterInnen sich aus den verschiedensten beruflichen und privaten Gründen aus dem Bereitschaftsteam herausnahmen, schmälerten das bisherige Team. In der Folge verabschieden sich die beiden tatkräftigen MitarbeiterInnen Elisabeth Geller und Karin Couvé wegen Wohnortwechsel aus der Mitarbeitergruppe.
Elisabeth Geller hat seit 2007 bis jetzt viele Bereitschaften und Einsätze geleistet und stand stets für Betroffene zur Verfügung. Frau Geller übernahm nach dem Tod von Alois Heun den kommissarischen stellvertretenden Vorsitz und war als zuverlässig und souverän bei der Zentralen Leitstelle sowie bei Rettungskräften bekannt. Sie hinterlässt, wie auch eine weitere Kollegin, Frau Karin Couvé, eine große Lücke. Frau Couvé war seit 2018 Mitarbeiterin im Team.
Jetzt erfährt die Mitarbeitergruppe Verstärkung durch neun MitarbeiterInnen. Letztendlich konnte das Basis-Seminar nach mehrfacher Verschiebung auf Grund der Corona-Situation nunmehr im Priesterseminar Limburg stattfinden. Die Neuen im Team erfuhren zu Beginn des Basis-Seminares eine fundierte fachliche Ausbildungsgrundlage über den Malteser Hilfsdienst durch die Ausbilder Rainer Boos, Heinz-Georg Muth und Regina Stelzner unter der Koordination des stellvertretenden Diözesanreferent PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) Sebastian A. Schindler. Ziel dieser Ausbildung an weiteren fünf Wochenenden ist die Zertifizierung.
Annelie Becker (Runkel), Nina Blisch (Dauborn), Silvia Heinze (Oberbrechen), Maria Luise Höhler (Niederbrechen), Andrea Köhler (Falkenbach), Silke Lennartz (Wolfenhausen), Jessica Magnus (Oberzeuzheim), Grit Rodestock (Weilburg) und Manuela Schäfer (Obertiefenbach) haben sich entschieden das bisherige Mitarbeiterteam zu verstärken und künftig für Alarmierungen zur Verfügung zu stehen.
Im Jahre 2019 betreuten die Mitarbeiter in 192 Einsätze 806 Menschen in besonders belastenden Situationen. Coronabedingt wurden 2020 insgesamt 132 Einsätze mit der Betreuung von 385 Menschen dokumentiert. In laufenden Jahr 2021 konnten die MitarbeiterInnen Angehörige bei 40 Alarmierungen unterstützen. Die zurzeit hohe Inzidenz auf Grund der Pandemie lässt eine Alarmierung nur in besonderen Situationen zu. Nach einer Immunisierung durch Impfmaßnahmen sieht das Team unter der Vorsitzenden Hedi Sehr sowie der neuen kommissarischen stv. Vorsitzenden Andrea Köhler wieder den Anforderungen zu umfangreicheren Alarmierungen über den Meldeempfänger entgegen.
Das Team wird auch weiterhin die Prävention mit dem Vortrag „Stress und Stressbewältigung für Einsatzkräfte“ anbieten. Darüber hinaus leisten die MitarbeiterInnen ebenso Einsatznachsorge nach besonders belastenden Einsätzen. Das Führungsteam freut sich auf Normalität, damit die monatlichen Treffen wie Supervision und Dienstabende sowie verschiedene Ausbildungsmodule zur Unterstützung der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter dazu gehören.
Am Basis-Kurs nahmen darüber hinaus auch Hannah Falkenstein (Frankfurt) sowie Svenja Leimbach und Alexandra Rommel (Hofheim-Main-Taunus-Kreis) teil.
Auf dem Foto fehlen Annelie Becker und Sebastian Schindler!

Foto Copyright: Heike Lachnit

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