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Über Uns

Gründung

Der Gründung der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V. ging ein tödlicher Verkehrsunfall eines Rettungsassistenten voraus. Nach dem Tod eines Kollegen galt es das Erlebte zu verarbeiten. Pfarrer Bernd-Volker Sponholz und der Rettungsassistent Stephan Schienbein überlegten gemeinsam, wie man künftig diesen Gesprächsbedarf koordinieren kann. Pfarrer Sponholz nahm mit der gerade gegründeten Notfallseelsorge Wiesbaden (später SIN-Wiesbaden) Kontakt auf und lud die Verantwortlichen zu einem Gespräch nach Weilburg ein. So konnte am Mittwoch, dem 4. September 1996 in Weilburg die Gründung der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg vollzogen werden. Der Verein wurde beim Amtsgericht in das Vereinsregister eingetragen und hat eine eigene Satzung.

Team

Die Mitarbeiter/innen kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und engagieren sich ehrenamtlich in der Notfallseelsorge. Sie haben sich qualifiziert, um Menschen in akuten belastenden Ereignissen zu begleiten und zu stabilisieren. Sie bieten praktische Hilfe an und unterstützen die Betroffenen in einer unvorhergesehenen Krisensituation.

Unser Vorstand

1. Vorsitzende

Hedi Sehr

2. Vorsitzende

Andrea Köhler

Beisitzende

Grit Rodestock

Schriftführerin

Manuela Schäfer

Kassierer

Martin Werner

Konzept

Die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V. gründete sich im Jahre 1996, um Menschen in akuten Notfallsituationen zu begleiten und die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen zu unterstützen.

Die Notfallseelsorger/innen kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und engagieren sich ehrenamtlich in der Notfallseelsorge.
Notfallseelsorger/innen werden gerufen, wenn schnell seelsorglicher Beistand notwendig ist:

  • Bei Verkehrsunfällen zur Betreuung von Betroffenen an der Unfallstelle

  • Bei der Überbringung einer Todesnachricht zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der Polizei

  • Bei Einsätzen, die Kinder und insbesondere Kleinkinder betreffen bei Unfällen mit Kindern bei plötzlichem Kindstod

  • Bei Suizid und Suizidversuchen zur akuten Betreuung zur Betreuung von Angehörigen

  • Bei plötzlichem Tod im häuslichen Bereich zur Betreuung der Angehörigen

  • Bei Haus- und Wohnungsbränden zur Betreuung der Betroffenen

  • Zur Unterstützung von Einsatzkräften bei extremen Einsätzen

  • Zur Begleitung von Einsatzkräftennach extremen Einsätzen

Vorträge

Gerne können Sie uns zu Vorträgen über die Arbeit der Notfallseelsorge anfragen und einen Termin vereinbaren.

Standbetreuung

Wir freuen uns, bei einem geeigneten Termin wie z.B. Feuerwehrfest usw. unsere Arbeit an einem Stand zu präsentieren. Hierzu steht uns ein Zelt in den Maßen 3 (Tiefe) x 6 (Breite) Meter zur Verfügung.
Schnittstellen der Seelsorge

Ausbildung

Ausbildung der Notfallseelsorger/innen in psychosozialer Notfallversorgung

Alle Mitarbeiter/innen durchlaufen:
Interne Ausbildung mit Teilnahme an Dienst- und Gesprächsabenden über einen längeren Zeitraum

  • Externe Ausbildung als Basis- und Aufbauseminar mit anschließender Zertifizierung über die Malteserschule
  • Ausbildung der Notfallseelsorger/innen in Prävention und Einsatznachsorge (CISM)
  • Externe Ausbildung Critical Incident Stress (CISM)
  • Basis- und Aufbauseminar mit Zertifzierung

Wer kann Notfallseelsorger/in werden:

  • Menschen mit Lebenserfahrung
  • In der Regel: Menschen, die in Ihrem Leben mit „Tod und Trauer“ in Berührung kamen.